Sonntag, November 30, 2008

Mexico D.F. (Sonntag)

Frühstück gab es wieder im Hotel und dann lautete das Ziel die Pyramiden von Teotihuacán. Das liegt ca. 1 Stunde außerhalb der Stadt. Wir haben beschlossen mit dem Bus dort hin zufahren. Also mussten erst mal mit der Metro zur Busstation. Vor dem U-Bahn fahren hat man uns ja gewarnt – zu voll, zu gefährlich. Aber da war ich positiv überrascht, das Ticket kostet 2 Pesos (12Cent) man findet leicht sein Ziel wo man hin möchte und Geld und Reisepass habe ich auch noch. Interessanterweise fährt die Metro nicht auf Schienen, sondern mit Gummibereifung.

Der Bus zu den Pyramiden war jetzt nicht der modernste und die Fahrerscheibe war zu 75% mit Sonnenschutzfolie zugeklebt aber die Fahrt war trotzdem recht kurzweilig. Teotihuacán ist eine Ruinenstätte und war vor ca. 2000 Jahren das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Mittelamerikas. In der Blütezeit lebten dort bis zu 200.000 Menschen.

Im Zentrum liegt die Sonnenpyramide, diese hat eine Höhe von 65 Metern. Man kann dort bis zur oberen Plattform hochsteigen, was uns und allen anderen Besuchen sichtlich Mühe bereitete. Am Ende des alten Stadtgebiets liegt die Mondpyramide. Beide wurden von Sklaven zu religiösen Zwecken errichten.

Nach dem Besuch im Museum und einigen Stunden laufen im prallen Sonnenschein, haben wir am frühen Nachmittag die Rückreise in die Stadt angetreten. Da es noch zu früh war, um direkt zum Flughafen zu fahren, sind wir noch mal in der Stadt ausgestiegen und Richtung Torre Latinoamericana gelaufen.

Nach 44 Stockwerken Fahrstuhlfahrt und den Wolken ca. 180m näher hat man von der Aussichtsplattform des Torre Latino einen super Blick auf die Metropole. Weit entfernt sieht man ein paar Berge hinausragen, aber ein Ende der Stadt ist nicht in Sicht. Ein toller Abschluss des Wochenendes!

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