Samstag, April 08, 2006

Samstag, 8. April

Jetzt bin ich schon fast zwei Monate und Kolumbien und habe immer noch nicht Shakira getroffen. Vielleicht müsste ich mal nach Barranquilla fahren, wo sie geboren ist. Aber wie ich gehört habe, hält sie sich dort eher sollten auf. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass die Meinung über sie nicht durchweg positiv ist. Gar nicht so sehr wegen ihrer Musik, vielmehr weil sie Kolumbien mehr oder weniger den Rücken gekehrt hat. Juanes, der andere bekannte Kolumbianer, kommt aus Medellin und erfreut sich großer Beliebtheit.

Papa Rodrigo, ME, Mausita, Anita, Clara, Claudia

Nächste Woche ist Ostern und da habe ich doch gleich mal die ganze Woche frei :-) Mal sehen was da passiert, Mariechen muss leider bis Mittwoch arbeiten, aber danach werden wir hoffentlich was unternehmen. Es gibt noch ein paar Sachen vom letzten Wochenende zu berichten...

im Zentrum

Letzten Samstag haben wir den Vormittag mit Einkaufen verbracht. Wir waren in einem Einkaufszentrum/Markt wo man so ziemlich alles kaufen kann und das recht günstig. Es gibt natürlich auch viele gefälschte Markenware und ehrlich gesagt frage ich mich, wo diese gebrauchten Handys und Autoradios herkommen, die dort verkauft werden.


noch mehr Zentrum

Zum Mittagessen ging es dann ins Haus einer Cousine von Marias Papa. Sie hatte Paella gemacht, eigentlich was typisch spanisches, aber an der Küste Kolumbiens isst man das auch. Die Pfanne hatte ungefähr einen Durchmesser von einem Meter und das ganze war recht lecker.

in der Mitte: typischer Bus von denen es tausende, wenn man einsteigen will, muss man winken und eine Fahrt kostet 30 Cent. Dienen wohl eine großen Teil dazu bei, das Bogotá unter extremer Luftverschmutzung leidet

Am Abend ging es gleich zum nächsten Termin – Geburtstag einer Freundin aus dem Krankenhaus. Gefeiert wurde das ganze im Apartment der Eltern und geladen waren ungefähr 20 Gäste. Losgehen sollte es 19 Uhr und wir waren gute eineinhalb Stunden später da. Na ja, ich sollte nicht so viel über die Pünktlichkeit von Südamerikanern lästern, aber mich hat es dann wahrlich nicht überrascht, dass wir trotzdem die ersten waren. Die Feier war dann trotzdem ganz witzig, denn es gab zum einen eigenen Bediensteten, der Getränke und Essen brachte und, noch viel besser, eine Liveband, Trompete, Trommeln, Keyboard – alles dabei. Sie haben den ganzen Abend kolumbianische und andere Latino-Musik gespielt. Zum Essen gab es zuerst Snacks, dann Arabisch und zum Schluss Geburtstagstorte.

Transportmittel der Stadt - Transmilenio. Hat seine eigene abgetrennte Fahrspur. Fabrikate: Mercedes, Volvo, Scania - sehr sauber und immer brechend voll

Am Sonntag ging es mit der ganzen Familie Richtung Bogotá Zentrum. Zuerst aber sind wir in den Süden gefahren, um Mariechen Krankenhaus zu suchen, in dem sie den ganzen nächsten Monat arbeiten wird. Im Gegensatz zum Norden, ist der Süden sehr arm und zum Teil runtergekommen. Dort gibt es das Rotlichtviertel und man sollte möglichst mit geschlossenen Fenstern und verriegelten Türen durchfahren.

In einem Cafe im Zentrum mit Rosen an der Wand

Später im Zentrum sind wir auf einen Markt gegangen wo es alle möglichen kolumbianischen Sachen gibt, z.B. Puppen aus Maisschalen, Schmuck, typische Bekleidung und handgefertigte Holzartikel.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Zitat an:
...und immer brechend voll
Zitat aus

Wie man auf dem Bild gut erkennen kann. ;-)