Meine letzte Woche als Englischlehrer ist nun auch vorbei. Es ging alles relativ entspannt zu Ende. Trotz 5 1/2 Stunden Unterricht täglich habe ich dir Woche gut überstanden, da ich nachmittags frei hatte und nicht mehr zum Spanischunterricht musste. Am Donnerstag war der letzte Unterrichtstag und ich habe am Mittwoch zusammen mit meiner Gastmama meinen Lieblingskuchen gebacken. Den habe ich dann meinen Schülern vorgesetzt und die mussten ihn essen. Na ja, es ist alles alle geworden, also nehme ich mal an, dass er geschmeckt hat. Ich habe ihnen dann noch Bilder aus Deutschland und Kanada gezeigt und es hat sie alle ganz brennend interessiert wie es in der Welt so ausschaut.

Donnerstagnachmittag habe ich dann Cristina zu hause in Empfang genommen. Sie ist eigentlich der Grund, warum ich nach Ecuador gegangen bin, da sie mir die Kontaktadresse mit meiner Familie verschafft hat. Sie kommt aus Quito, studiert aber in Vancouver Psychologie.

Am Samstag hat mich Cristina auf die Hacienda ihrer Familie eingeladen. Das Grundstück ist ungefähr 1h von Quito entfernt und vielleicht so groß wie ein Fußballfeld. In dem Häuschen kann man sich verlaufen und etwas fünf Angestellte halten das ganze in Schuss. Die Attraktion der Hacienda sind fünf Strauße, die sich in einem Gehege befinden. Diese Tierchen mit ihren langen Beinen und ihrem langem Hals sind schon lustig anzuschauen.


Zum Mittag gab es typisch ecuadorianisches Essen, was man hoffentlich auf den Bildern erkennen kann. Außerdem war an diesem Tag ein wichtiges Fußballspiel zwischen Bolivien und Ecuador. Aufgrund eines Auswärtssieg ist Ecuador schon mit einem halben Bein bei der WM dabei und alle haben sich schon bei mir eingeladen, da sie im Sommer 2006 Ecuador in Deutschland spielen sehen wollen ;-)





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