Sonntag, Juli 17, 2005

Langsam lässt es nach mit meinem Schreibelan. Aber dafür heute etwas mehr. Mein momentaner Gesundheitszustand ist nicht optimal. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es Grippe ist oder einfach nur eine kurzzeitige Schwächephase...

die drei Söhne des Hauses (v.l.n.r.): Aldo, Kevin, Alejandro


Aber nun von Anfang an...die Tage kann ich nicht mehr im Detail zuordnen aber an das wichtigste kann ich mich noch erinnern. Anfang der Woche war ich mit meiner Gastmama im Sprachinstitut und habe dort einen Englisch-Test gemacht...hmm...ja genau Englisch. Sinn der Sache war, dass ich eventuell dort arbeiten kann als Englischlehrer. Das wäre eine gute Möglichkeit etwas Geld zuverdienen, dass ich dann in einen Spanischsprachkurs investieren kann. Aber als nicht Englisch-Muttersprachler und als nicht ausgebildeter Lehrer habe ich
mir relativ wenig Hoffnung gemacht, dass das klappen könnte.

Den Rest der Zeit habe ich unter anderem damit verbracht an meinem Projekt für die Uni Passau weiterzuarbeiten, spanische Bücher zu lesen oder nur zu faulenzen.

Theater im Zentrum Quitos


Irgendwann Mitte der Woche, lass es Mittwoch gewesen sein, waren meine Gastmama, Alejandro und ich im Museo del Banco Central. Das war ziemlich interessant, alles über die Geschichte Südamerikas und speziell über Ecuador. Meine Gastmama hat mir dann jede Menge Sachen erzählt, von denen ich aufgrund mangelndes Vokablewissens nur die Hälfte verstanden habe :-(

Gebäude der Zentral-Bank

Am Freitag war geplant ins Freibad zu gehen mit Alejandro und seinen Freunden. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass dieses völlig überfüllt war von Schulkindern, die wohl ihren letzten Schultag dort verbrachten. Also wurde dieser Plan dann verworfen und wir sind zu einem "halb legalen" Ort gefahren mit einem super Blick über Quito und haben dort einen feucht fröhligen Nachmittag verbracht ;-)

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen Anruf vom Sprachinstitut und überraschenderweise wurde ich zum Training am Samstag eingeladen.

Abends sind wir ins Stadtzentrum gefahren zum Kaffee und Sangria trinken. Die Altstadt von Quito ist wirklich sehenswert, die Häuser sind alle beleuchtet und wirken noch eindrucksvoller als am Tage.


Nach wenig Schlaf bin ich also am Samstagmorgen zum Sprachinstitut gegangen und die Chefin hat mir alles erklärt, wie der Unterricht so abläuft, was ich zu machen habe, welche Materialien zur Verfügung stehen. Nun fange ich also an den kleinen Kiddies von 9 bis 11 Jahren ab Montag Englisch beizubringen. Das wird bestimmt spaßig und darüber hinaus verdiene ich etwas Geld (wenn auch nicht gerade viel) um meine Spanischkurse zu finanzieren.

Ok, das war’s schon wieder, mehr gibt’s demnächst...hasta luego

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